Verzweiflung

 

Träge windet sich der Strom

durch des Tales Grund.

Zögernd fliehen Seelen schon

deren Körper wund.

Aus dem Leib das Leben rinnt,

Geist Verzweifelung nah.

Schmerzen pure Folter sind.

Träume, nicht mehr da.

Jeder Fluss am Ende mündet.

Dasein fortan treibt

himmelwärts noch unergründet

nun für immer schweigt.